Frühjahrskonzert 2013

progr 13BLASMUSIK: TRADITIONELL – MODERN – VIRTUOS stand  auf der Einladung – damit war klar, dass  die unter Kapellmeister Oswald Klingler eingeschlagene Richtung auch diesmal ihre Fortsetzung finden würde, dass  Qualitätsverbesserungen hinsichtlich technischer Präzision, Dynamik und Stimmung einhergehen mit einer  Öffnung in verschiedensten Bereichen: die Erweiterung des traditionellen Repertoires mit neuen Facetten der Blasmusik, ja der Vielfalt der Musik überhaupt, sowie die Einbindung neuer Instrumente und Elemente – so vermag  erst der Elektrobass  den für manche Stücke typischen Sound zu erzeugen, so entwickelte sich das  Schlagzeugregister zu einer multifunktionalen Effektgruppe; das butterweiche und gefühlvolle Geigensolo im „Dichter und Bauer“ erhob diesen Klassiker in neue Dimensionen; die schönen, getragenen Stimmen der Geschwister Wendlinger verzauberten mit dem melodiösen „Liberatio“ das Publikum.

DSC00099 nAuch die virtuosen Soli des Saxophonisten Peter Girstmair konnten den Herzschlag über den Ruhepuls hinaustreiben („wenn er des nur aushält, der Zgonc“, fiel mir plötzlich ein). Die Suiten von Alfred Reed wurden explizit für Blasmusik geschrieben, sind aber stark an die Klangvielfalt eines Symphonieorchesters  angelehnt und zeigten die enorme Klangbreite der Kapelle. Die Suiten von Schostakowitsch bezeugten die zeitlose Schönheit guter Musik. Mit den „Fanfarenklängen“ von Fucik bekundete man, dass auch auf die traditionellen Wurzeln der (alt)österreichischen Blasmusik nicht vergessen wird.

DSC00128 nUnd so endete der Abend mit einer verdienten Ehrung für den letztlich Verantwortlichen, der die Stücke auswählt, der herausfordert, motiviert und korrigiert: Kapellmeister Oswald Klingler wurde zum „Ehrenkapellmeister“ ernannt – ein Titel, der in Mils noch nie vergeben wurde!

 J. Waldner

 

 

 

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